E-Zigaretten

Viele Wege führen nach Rom. Aber den idealen Weg zum Rauchen aufhören hat bis heute noch niemand gefunden. Die einen versuchen es radikal und werfen die Zigaretten von einer Minute zu anderen weg. Andere bestreiten den langsameren Weg und versuchen die tägliche Zigarettenration Stück für Stück zu kürzen. Das Ergebnis bleibt fast immer das gleiche, dauerhafter Erfolg stellt sich nicht ein.

Manche Tabakkonsumenten vertrauen sich auch ihrem Hausarzt an, in der Hoffnung er kann ihnen beim Rauchen aufhören helfen. Trotz des Einsatzes von Ersatzstoffen wie Nikotinkaugummi, Nikotinpflaster oder anderem, der Erfolg ist auch hier nur mäßig. Selbst Hypnose oder Meditation kann das Rauchen aufhören letztendlich nicht garantieren.
Die moderne Technik bietet heutzutage einen ganz anderen Weg zur Entwöhnung. Das Ziel kann mit einem Umstieg von der herkömmlichen zur elektronischen Zigarette erreicht werden. Rauchen aufhören, aber trotzdem vorerst weiter Rauchen? Ja. Die E-Zigaretten enthalten bei weitem weniger Nikotin wie die Tabakzigaretten. Aufgrund des Qualmes wird dem Konsumenten aber suggeriert, er raucht richtig. Die Aromastoffe sorgen für den entsprechenden Geschmack, den der „Süchtige“ benötigt. Letztlich spielt sich das Verlangen nach einer Zigarette im Gehirn ab. Dieses kann mit der E-Zigarette entsprechend getäuscht werden.

Die neuste Computersoftware ermöglicht dem E-Zigaretten Nutzer seine Dosis pro Zug selbst am Computer einzustellen. Die Software von eVic ist im Internet kostenlos herunterladbar. Wer seine elektrische Zigarette nun mit dem Computer verbindet, kann seine täglichen Dosen in geringem Umfang Step by Step verringern. Letztendlich wird der Tag kommen, an dem er kein Verlangen mehr nach der Zigarette verspürt. Dieser Weg zum Rauchen aufhören ist aus technischer Sicht gesehen, momentan sicher der modernste überhaupt. Ob dieser am Ende tatsächlich zum völligen Rauchen aufhören führen muss, sei jedoch dahingestellt. Das Genießen von E-Zigaretten ist erwiesenermaßen nicht gesundheitsschädlich. Daraus kann der Schluss gezogen werden, ich muss überhaupt nicht mit dem Rauchen aufhören, ich kann auch mit der elektronischen Variante der Zigarette gesund leben.

Jeder dritte Laden verkauft Alkohol an Minderjährige

Hannover gelangt zum Fazit betreffend Alkohol an Minderjährige: 31 Prozent der Laden Mitarbeiter halten nichts vom Jugendschutz
Jugendschützer aus Hannover und die am gleichen Ort ansässige Polizei haben sich vor kurzem mit der Frage befasst, wie leicht Minderjährige im Laden Alkohol kaufen können. Von Dezember des Jahres 2012 bis Februar 2014 führten sie in 15 Gemeinden und Städten insgesamt acht Testkäufe von Alkohol durch. Das Ergebnis war erschreckend: Fast jeder dritte Laden verkaufte Alkohol an Minderjährige. Umgerechnet macht das eine Gesamtsumme von 31 Prozent.

Auffällig war, dass Tankstellen- und Kiosk-Mitarbeiter den Jugendlichen eher ihren Wunsch abschlugen, Alkohol zu kaufen als in Getränke- oder Supermärkten Tätige. Von gesamt 198 geprüften Läden, erhielten Minderjährige in 61 Fällen ihren gewünschten Alkohol. Die besagten Mitarbeiter fragten zwar brav nach dem Ausweis, es wurde dann aber nicht gut genug hingeschaut, was das Alter angeht. Bei diesem Test fragten die Mitarbeiter 38 Mal nach dem Ausweis und verkauften den Alkohol trotzdem an Minderjährige. Insgesamt 23 Mal wurden die Jugendlichen erst gar nicht danach gefragt.

Vergleicht man die verschiedenen getesteten Orte miteinander, ist festzustellen, dass Seelze und Isernhagen mit einem Wert von jeweils 13 Prozent sowie Wennigsen mit 18 Prozent das beste Ergebnis in puncto Alkohol an Minderjährige erzielten. Wunstorf’s Ergebnisse dahingegen sind niederschmetternd: Dort verkauften Laden-Mitarbeiter in 78 Prozent der Fälle Alkohol an Minderjährige. Auch in Neustadt und Pattensen sind die Werte von 55 Prozent beziehungsweise 50 Prozent alarmierend.

Dezernentin für Öffentliche Sicherheit Barbara Thiel deutet das Ergebnis von 31 % Verkäufen von Alkohol an Minderjährige als noch stabilen Trend. Sie befürwortet das Fortsetzen der Testkäufe, um die Menschen immer wieder von Neuem auf die Grundsätze des Jugendschutzes aufmerksam zu machen. Würde man das nicht mehr so konsequent machen, bestünde die Gefahr, dass die Zahl der Verkäufe weiter ansteigt, da sich das Laden-Personal sicher fühlen würde.